Neuigkeiten:
+++ Reichen Sie hier unter der Rubrik Registrierung & Abstracts bis 30.06. Ihre aktuellen Forschungsergebnisse in Form von Abstracts ein. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge! +++

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kollegen/innen,

genauso wie der 03. Nürnberger Wundkongress 2020 geendet hat, genauso beginnen wir die 4. Auflage im Jahr 2021: erfolgreich und mit einer großen Portion Zuversicht. 1.000 Teilnehmer/innen sowie Aussteller/innen und Unterstützer/innen haben zum Erfolg des WUKO 2020 beigetragen. Somit hat uns das letzte Jahr mit dem digitalen Kongressformat gezeigt, dass der wissenschaftliche Austausch auch in Krisenzeiten gelingen kann.

Aus Distanz wird Nähe, aus digital wird hybrid

Der diesjährige 04. Nürnberger Wundkongress wird vom 02.–03. Dezember 2021 den hybriden Weg gehen und sowohl ein Präsenzkongress als auch eine Digitalveranstaltung sein. Mit dieser Lösung ist für alle Interessenten/innen etwas dabei:
•    Wer auf die persönliche Vernetzung setzt, wird sich über den präsenten Anteil im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg freuen.
•    Andere, die wiederum noch nicht reisen wollen oder können, müssen nicht auf die Teilnahme und Mitteilung auch neuester Forschungsergebnisse verzichten, sondern nehmen digital teil.

Neues Motto – gleicher Anspruch

Die Kongressteilnehmer/innen erhalten somit eine zuverlässige Plattform, um weiterhin am aktuellen Entwicklungsgeschehen in der Wundthematik gut informiert zu bleiben. Das dazugehörige neue Motto lautet: Wundversorgung zwischen Kompetenz und Wissenschaft.
Multiprofessionelles Wundmanagement, Expertenwissen einzelner Berufsgruppen, zeitgemäße Wundversorgung und interprofessionelle Zusammenarbeit sorgen dabei für theoretische und praktische Beiträge auf neuestem Stand.

Das Wissen rund um die Wunde wächst stetig und muss kontinuierlich geteilt und verbreitet werden. Planen Sie sich daher bitte den 04. WUKO 2021 fest in Ihrem Kalender ein!
Ich freue mich mit dem ganzen Organisationsteam auf ein persönliches oder digitales Wiedersehen!

Herzlichst, Ihr
Prof. Dr. med. Martin Storck

Kongresspräsident

Sehr geehrter Herr Kollege Storck,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

akute und chronische Wunden belasten die betroffenen Patienten häufig stark, sie können zu einem Verlust von Funktionalität führen, sehr schmerzhaft sein und beeinträchtigen dadurch die Lebensqualität der Betroffenen teilweise erheblich. Die Entstehungsursachen für Wunden sind vielfältig und reichen von der Einwirkung von außen kommender Kräfte, dem klassischen Unfall, zu äußerst komplexen Szenarien, bei denen Wunden auch ohne äußere Einflüsse auf Grund von Grunderkrankungen, beispielsweise Durchblutungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen wie dem Diabetes mellitus, Tumoren oder auch als Nebenwirkungen von medizinischen Therapien wie Bestrahlungen oder medikamentöser Therapien spontan auftreten. Die Behandlung von Wunden, und speziell von Problemwunden, erfordert eine präzise Diagnostik und aufbauend auf dieser einen Therapieplan mit einem definierten Therapieziel. Diagnostik und Therapie sind heute überwiegend interdisziplinär und interprofessionell organisiert. Es sind häufig mehrere medizinische Disziplinen, aber insbesondere auch die Pflege, die psychosoziale Betreuung, Rehabilitation und viele andere beteiligt.

Der Nürnberger Wundkongress, der sowohl interdisziplinär als auch interprofessionell durchgeführt wird, zeigt exemplarisch, wie moderne Wundbehandlung heute organisiert und diskutiert werden sollte. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie unterstützt den Kongress aus ganzem Herzen. Wir sind überzeugt, dass sachbezogene Forschung und wissenschaftlicher Austausch die Qualität der Medizin, und in diesem Fall speziell im Bereich der Diagnostik und Behandlung von Wunden, voranbringen wird mit dem Ziel bestmögliche individuelle Ergebnisse für unsere Patienten zu erzielen.

Prof. Dr. Dr. Michael Ehrenfeld
Präsident Deutsche Gesellschaft für Chirurgie 2020/2021